SRi KeTaN Rolf Tepel und das zerstörte Paradies im Herzen Kölns

„ParaDies+Das ReichT JETZT ERST R+ECHT!“ Diese Bedeutung bezeichnet die siebenjährige LandSchafts+SchöpfungsGeschichte des „LebensKünstlers, LandSchafftsBelebers und LiebesBeauftragten“ SRi KeTaN Rolf Tepel und sein Projekt „Akademie FRIED“.

 

Wie ein Archäologe, der sich maximal für die Hinterlassenschaften von Menschen, wie Steine, Scherben etc. interessiert und dem das Glück gewogen ist, entdeckte der Künstler Sri KeTan Rolf Tepel auf einer brachliegenden städtischen Fläche der Stadt Köln einen verlorenen, vergessenen Weg, der nicht mit dem Straßennetz verbunden war.
Er legte 1400 in Ost/West ausgerichtete Pflastersteine frei und fand den Weg sodann neu. Einen Wegesstein brachte er zum Fundamt der Stadt Köln, wo die Wegangelegenheit überprüft wurde. Nach drei Jahren, in denen niemand die Steine beansprucht hatte, bestätigte der Baudezernent dem Sri KeTan, dass er über den neu gefundenen Weg verfügen dürfe. Im Rahmen einer Feier gab dieser seinem neuen Weg einen Namen: www.

So wie www „World Wide Web“ bedeutet, hieß es von nun an auch „Wandel Wagen Weg“. Sri KeTan stellte sein neues Trottoir der Weltöffentlichkeit vor.

Anschließend arbeitete er seit 2005 auf diesem Brachland Kölns, zwischen Amtsgericht, Arbeitsamt, Universität und Desinfektionsanstalt an einer Zufluchtsstätte, seinem temporären Paradies.
Seine „paradiesische“ Arbeit war während der Zeit geprägt von FeuerStelle,
GastFreundSchafft, BodenPflege und LebensKultur pur, aber auch von WiderStänden aller UnART!

Der Kunstschöpfer Sri KeTan fügt aus dem Strandgut der Gesellschaft Dinge zu neuen Sinngemeinschaften aneinander und zusammen.

Er überprüft AlltagsWorte und Gedanken auf ihren Wahrheitsgehalt. Deren Authentizität nie aus den Augen verlierend schmiedet er sie zu Modellen für ein lebenswertes und zukunftsfähiges Leben. Sri KeTan lädt, auch mit seinem alles verbindenden Glauben, dem Credo „Liebe macht frei“, dazu ein, überholte Seh-, Denk- und Besitzgewohnheiten loszulassen.

Foto: © Herbert SauerWein

Seit seiner spektakulären Entdeckung des vergessenen Weges warteten symbolisch 1400 Pflastersteine auf Weggefährten, um eine Weggenossenschaft zu bilden. Gesucht werden Menschen, auch Organisationen, die sagen: „Wir brauchen Wandel. Wir planen, gemeinsam aufzubrechen. Wir wollen uns auf den Weg machen.“

In welcher Form sich die diesbezüglichen Initiativen darstellen, ist eine
Entscheidung des Einzelfalls und im gemeinsamen Dialog zu klären. Ziel hierbei ist, dass die Gemeinschaft das Wertvollste in den Mittelpunkt rückt und die Welt mit Hilfe mitgeführter Werkstätten in Kollektivverantwortung „in die eigenen Hände“ genommen wird. Dem zugrunde liegt die Erfahrung, dass was der Mensch in seine eigenen Hände nimmt, was er mit seinen Händen schafft, besonders  liebevoll und wohltuend auf ihn wirken kann.
Darum ist einer der wichtigsten Leitsätze im Leben eines Menschen, der hilft, immer wieder großartige Erfolgserlebnisse zu erleben:

"Beginne mit dem Unvermeidlichen,

dann mit dem Erreichbaren und

plötzlich wirst Du das Undenkbare tun."

  

Schon William Shakespeare, Richard III., sagte:

„Wer Worte macht, tut wenig. Seid versichert,

die Hände brauchen wir und nicht die Zungen!“

 

Diesem Vorsatz nach schaffte Sri KeTan sein Paradies.

 

DAS ZIEL IM AUGE WIE "KIMME UND KORN" !

 

Das "ParaDies+Das ReichT JETZT ERST R+ECHT!"

ist LandSchafftsLaboratorium, das sich der Frage
widmet, wie sich paradiesische LandSchafften wiederherstellen lassen;

ist beispielhaftes Modell eines HeilungsBiotops, das
von innen heraus die Kräfte bündelt zur Erneuerung unserer StadtTeile, Dörfer,
Schulen und anderer KörperSchafften;

ist eine GemeinWesenArcheTektur, die die Künste und
Kulturtechniken aller ART und Richtungen zusammenführt;

macht mit seinen WirkStätten "aus AbFall
Gold".

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Musik im Paradies, in dem sich nicht nur die Menschen, sondern auch die Tiere wohlfühlen.

 

Die Adresse des Künstlers, Eifelwall No 5, diese zauberhafte Landschaft von Kunst geprägt, wurde Anfang November 2012 durch ein Feuer vollständig zerstört. Das abgebrannte Areal hat die Weite 150 qm von 3500 qm. Die Brandursache ist nicht eindeutig geklärt, es wird von einer Beziehungstat ausgegangen. Zur Zeit wohnt Sri KeTan auf dem Gelände EifelWall in einem WOHN+Atelier LKW eines befreundeten Künstlers, Sebastian Schmidt.

Sri KeTan hatte den Plan, sein verlorenes Paradies wie Phönix aus der Asche wieder neu auferstehen zu lassen. Doch auf dem Gelände soll nun der Neubau des am 3. März 2009 eingestürzten Historischen Kölner Stadtarchivs entstehen. Mittlerweile sei der Plan der Stadt Köln, das Archiv dort neu zu bauen, beschlossen. Der Abriss der bestehenden Struktur beginnt voraussichtlich im Herbst.

Der BauPlatz des neuen Archivs grenzt bis zu 20 Meter an das ParaDiesGrundStück Sri KeTans. Doch auch über das Gelände des ehemaligen Paradiesgartens werden die Bagger rollen, weil es als BauStellen LagerPlatz benötigt wird. Später will man an der Stelle den Grüngürtel erweitern. So darf man hoffen, dass das einstige Paradies des Künstlers, das als Vorbild zur Erholung der Menschen diente, ein adäquates nachfolgendes Naturparadies erhält.

Was wird mit dem verlorenen und wiedergefundenen Weg aus PflasterSteinen? Sollte er erneut verschwinden, unter Bauschutt begraben sein? Auch was mit 88 Brückensteinen wird, ist derzeit noch völlig unklar.

SriKeTan selbst plant, bis zum 13. Mai an seiner momentanen Wohnstätte zu bleiben und dann weiterzuwandern. Sein Terminkalender für die nähere Zukunft ist auch schon beschrieben. Demnach plant er zum dritten Mal eine PilgerWanderung von West nach Ost zu unternehmen. Das erste Mal startete er von Köln am 1. Mai 1980 in Richtung Ost, das zweite Mal am 1. Mai 1993 vom FlugHafen Hahn zur WittStocker Heide (vom Trierer Dom zum Berliner Dom).  Der 13. Mai soll der Starttag in diesem Jahr werden. Besonders reizt ihn, über den Hohen Meissner zu wandern, auf dem sich vor genau einhundert Jahren die deutsche Jugend versammelte, um den AusBruch des 1. WeltKriegs zu verhindern. Ein historischer Ort, an dem damals dieser ernsthafte Versuch, das Schlimmste zu verhindern, scheiterte. In diesem Jahr wird Sri KeTans Wanderung von einem FilmTeam begleitet.

Der Künstler hofft, dass es ihm gelingt, seine Wanderung zu einer öffentlichen GesprächsReise über den FRIED im Kleinen und Großen zu gestalten.
"Die Ankunft wünsche ich mir am 1. September 2013 im Tor mit dem falschen
Namen, dem durch Jahrhunderte missbrauchten FRIEDensTOR in Berlin, das in der Welt jedoch fast ausschließlich als BrandenBurger Tor bekannt ist.", sagt Sri KeTan Rolf Tepel.

 

Sri KeTan reiht sich als Aussteiger in eine Reihe individuell lebender Menschen ein. Bekannte, berühmte Beispiele dieser Reihe sind Mahatma Gautama, späterer Buddha, der nach seiner Abkehr der zuvor gelebten Norm später Erleuchtung fand, und der Überlieferung nach der altgriechische Philosoph Diogenes, der als Bettler mit originellen Aktionen die bürgerliche Gesellschaft wachrütteln wollte.

Im Rahmen des Kunstprojekts Sri KeTans finden im Kunst-Raum der alten, 1891–1894 erbauten Christuskirche zu Köln, Am Stadtgarten, in der bereits Albert Schweitzer sein einziges Orgelkonzert gab, zahlreiche Events statt.

So findet dort am Gründonnerstag, dem 28. März 2013 um 20.00 Uhr

anlässlich Rolf KeTan Tepels Aktionen

das Konzert „Frische Interferenzen“ mit Musikern aus NRW statt. 

Hier: http://www.ruhrstadtregion.de/artikel/show?id=10028

 

  Christuskirche, Kölner Altstadt Nord; Januar 2011  

Foto: © A.Savin

 

SriKeTan arbeitet in seiner Ausstellung unter anderem daran, seine Projekte bekannt zu machen. Denn nur so können sie wirksam werden in ihrer Bestimmung...

 
 
 

 

 

 

Fotos im Text:

© A.Savin

© Herbert SauerWein

 

 

 

Internet:

 

https://www.facebook.com/sri.rolftepel

http://www.stein-des-anstosses.de/

https://www.facebook.com/Paradies.Eifelwall5

https://www.youtube.com/watch?v=-iYg9H0UOfY

 

 

 

 

 

 

 

Eingestellt am 25.03.2013 13:41 Auf Facebook veröffentlichen Auf Twitter veröffentlichen